
Volle Auftragsbücher sind ein gutes Zeichen. Sie zeigen, dass Sie gute Arbeit machen und dass Kunden Sie weiterempfehlen. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick darauf, was mit diesen Empfehlungen passiert, bevor bei Ihnen das Telefon klingelt.
Ist eine Website Pflicht?
Gesetzlich nicht. Kein Betrieb in Deutschland muss eine Website haben. Wer eine hat, braucht allerdings ein vollständiges Impressum und eine Datenschutzerklärung.
Im Alltag sieht es anders aus. Kunden, Bewerber und Geschäftspartner gehen davon aus, dass sie Sie im Internet finden. Fehlt die Website oder wirkt sie verlassen, ziehen sie daraus ihre eigenen Schlüsse. Eine gesetzliche Pflicht ist die Website also nicht. Ohne sie gehen aber Chancen verloren, von denen Sie nie erfahren.
1. Empfehlungen landen bei Google
Mundpropaganda funktioniert heute in zwei Schritten. Jemand empfiehlt Sie, und der neue Kunde gibt Ihren Namen bei Google ein. Was er dort findet, entscheidet, ob er anruft.
Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom sind 88 Prozent der Handwerksbetriebe in Online-Verzeichnissen wie dem Google-Unternehmensprofil eingetragen. Der Eintrag ist also da. Er zeigt Adresse, Öffnungszeiten und Bewertungen. Was er nicht zeigt: welche Leistungen Sie genau anbieten, wie ein Auftrag bei Ihnen abläuft und in welchen Stadtteilen Sie arbeiten. Dafür braucht der Eintrag ein Ziel, und das ist Ihre Website.
2. Bewerber schauen zuerst auf Ihre Website
Für viele Betriebe ist das der wichtigste Grund. In der Bitkom-Umfrage nennen 75 Prozent der Handwerksbetriebe den Fachkräftemangel als Problem, 83 Prozent finden zu wenig Auszubildende. 80 Prozent der Ausbildungsbetriebe suchen ihre Azubis inzwischen über digitale Kanäle.
Wer sich überlegt, bei Ihnen anzufangen, schaut sich Ihren Betrieb vorher an. Meist auf dem Handy, meist abends. Eine aufgeräumte Seite mit echten Fotos, einem Abschnitt „Wir suchen“ und einer Bewerbung ohne Anschreiben senkt die Hürde deutlich. Eine Seite von 2011 oder gar keine Seite erhöht sie.
Volle Auftragsbücher nützen wenig, wenn niemand da ist, der die Aufträge abarbeitet.
3. Bessere Anfragen statt mehr Anfragen
Wer genug zu tun hat, will nicht mehr Anrufe. Er will die richtigen. Eine gute Website sortiert vor, bevor das Telefon klingelt:
- Einzugsgebiet: Wer außerhalb wohnt, sieht das sofort und ruft nicht an.
- Leistungen: Was Sie nicht machen, steht nicht auf der Seite. Das spart Absagen.
- Ablauf: Kunden wissen vorher, dass es eine Besichtigung und ein schriftliches Angebot gibt.
- Anfrageformular: Wichtige Angaben wie Ort, Art der Arbeit und Wunschtermin kommen gleich mit.
So verbringen Sie weniger Zeit am Telefon mit Anfragen, die ohnehin nicht passen, und können sich die Aufträge aussuchen, die zu Ihnen passen.
4. Ihr Auftritt stützt Ihre Preise
Kunden vergleichen. Wer zwei Angebote auf dem Tisch hat, schaut sich beide Betriebe noch einmal online an. Eine klare, gepflegte Website zeigt, dass Sie organisiert arbeiten. Das macht es leichter, einen fairen Preis zu verlangen und zu bekommen. Eine veraltete Seite mit kaputten Links erzeugt den gegenteiligen Eindruck, egal wie gut Ihre Arbeit auf der Baustelle ist.
5. Eine eigene Seite gehört Ihnen
Instagram, Facebook und Vermittlungsportale können sinnvoll sein. Aber dort gelten die Regeln der Plattform: Reichweite ändert sich über Nacht, Portale verlangen Gebühren pro Anfrage, und Ihr Profil sieht aus wie das der Konkurrenz daneben. Ihre eigene Website ist der einzige Ort im Netz, den Sie selbst bestimmen. Alle anderen Kanäle können darauf verweisen.
Warum es trotzdem liegen bleibt
Fast alle Betriebsinhaber, mit denen wir sprechen, kennen diese Gründe. Die Website bleibt trotzdem liegen, und zwar aus nachvollziehbaren Gründen:
- Texte schreiben kostet Zeit, und wer schreibt schon gern über den eigenen Betrieb.
- Baukästen versprechen „in einer Stunde fertig“. In Wirklichkeit werden es viele Abende.
- Nach dem Start kümmert sich niemand. Öffnungszeiten stimmen nicht mehr, Fotos sind alt, irgendwann läuft das Zertifikat ab.
Das zeigt sich auch in den Zahlen. Wissenschaftler der Uni Göttingen haben über 7.400 Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Hildesheim-Südniedersachsen im Netz untersucht. Von den Einzelunternehmen hatten nur 43 bis 45 Prozent eine eigene Homepage, bei GmbHs waren es 56 Prozent. In einer älteren Studie unter Kleinunternehmen gaben nur 10 Prozent der Betriebe mit Website an, sie regelmäßig zu pflegen.
Prüfen Sie Ihre Website in 60 Sekunden
Öffnen Sie Ihre Seite auf dem Handy und beantworten Sie fünf Fragen:
- Sehe ich ohne Scrollen, was wir machen und wo?
- Kann ich die Telefonnummer antippen?
- Stimmen Öffnungszeiten, Ansprechpartner und Leistungen noch?
- Gibt es einen Abschnitt für Bewerber?
- Würde ich diesem Betrieb selbst einen Auftrag geben?
Zwei Mal „Nein“ reicht, damit sich ein neuer Auftritt lohnt.
So nehmen wir Ihnen die Arbeit ab
PlainGood ist genau für Betriebe gemacht, die keine Zeit für ihre Website haben. Wir führen ein kurzes Gespräch mit Ihnen. Danach schreiben wir alle Texte, gestalten die Seite, richten Domain, Formular und Google-Verknüpfung ein und stellen alles online. Sie lesen einmal Korrektur.
Danach kümmern wir uns weiter: Hosting, Sicherheit, Sicherungen und kleine Änderungen wie neue Öffnungszeiten oder eine Stellenanzeige. Sie schicken eine Mail oder rufen an, wir setzen es um.
Das kostet 699 Euro einmalig und 89 Euro im Monat, jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer. Vom Gespräch bis zur fertigen Seite vergehen 10 Werktage. Wie das fertig aussieht, sehen Sie an unseren Beispielseiten für einen Malerbetrieb, eine Gebäudereinigung und einen Pflegedienst.
Wie steht Ihre Website da?
Schicken Sie uns Ihre Adresse oder Ihren Google-Eintrag. Sie bekommen innerhalb von zwei Werktagen eine kurze, ehrliche Einschätzung mit den drei wichtigsten Verbesserungen. Kostenlos und unverbindlich.
Kostenlose Einschätzung anfragenQuellen
- Bitkom e. V.: Studienbericht Digitalisierung im Handwerk, Umfrage unter 504 Handwerksbetrieben, 2025. bitkom.org
- Volkswirtschaftliches Institut für Mittelstand und Handwerk an der Universität Göttingen (ifh): Webscraping als Instrument zur Strukturanalyse des Handwerks, 2021. ifh.wiwi.uni-goettingen.de
- 1&1 / IONOS: Studie Digitalisierung von Kleinunternehmen, 1.000 Unternehmen mit bis zu 20 Beschäftigten, 2016. ionos.at